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Elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM) ab 01.01.2013

Die „elektronische Lohnsteuerkarte“ wird ab 01.01.2013 zum Einsatz kommen. Unter dem Namen „ELStAM“ (ElektronischeLohnSteuerAbzugsMerkmale) werden künftig alle Daten für die Berechnung der Lohnsteuer, die bislang auf der Lohnsteuerkarte aus Papier zu finden waren, also Steuerklasse, Anzahl der Kinder, Freibeträge etc., elektronisch gespeichert.

Pflichten des Arbeitgebers bzw. Lohnbuchhalter (z.B. Steuerberater):

1. Erst-Anmeldung aller Arbeitnehmer zum ELStAM-Verfahren

2. ELStAM-Datenbank monatlich abrufen und anwenden


Pflichten des Arbeitnehmers:

1. Mitteilung an den Arbeitgeber über Steuer-Identifikationsnummer / Geburtsdatum / Erstes oder weiteres
    Beschäftigungsverhältnis

    » Nutzen Sie dazu unser Arbeitnehmer-Stammblatt, wo o.g. Informationen abgefragt werden!

2. Mitteilung an das Finanzamt, über dauerndes Getrenntleben von seinem Ehegatten

3. Anzeigepflicht gegenüber dem Finanzamt, wenn Steuerklasse oder Anzahl Kinderfreibeträge zu Gunsten des
    Arbeitnehmers abweichen (z.B. kein Anspruch mehr auf Steuerklasse II oder Kinderfreibeträge)

Bisher auf der Lohnsteuerkarte 2010, Ersatzbescheinigungen 2011, 2012 bzw. 2013 eingetragene Frei- und Hinzurechnungsbeträge und antragsgebundenen Kinderzähler verlieren mit der Umstellung auf das elektronische Verfahren ihre Gültigkeit und müssen für das Folgejahr grundsätzlich neu beantragt werden (z.B. für Kinder, die zu Beginn des Kalenderjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben oder Pflegekinder). Diese Anträge können unter
www.formulare-bfinv.de gestellt werden, um steuerliche Nachteile zu vermeiden.

Wie erfährt der Arbeitnehmer, welche Angaben gespeichert und ob sie richtig erfasst sind?
Um sicher zu sein, dass alle Angaben zur Berechnung der eigenen Lohnsteuer korrekt erfasst sind, können Arbeitnehmer ihre ELStAM-Daten im Elster-Online-Portal unter www.elsteronline.de/eportal überprüfen. Dazu ist aus Gründen des Datenschutzes eine einmalige, kostenfreie Registrierung mit der steuerlichen Identifikationsnummer erforderlich. Außer dem Arbeitnehmer und dem Finanzamt ist nur der aktuelle Arbeitgeber zum Abruf der ELStAM-Daten berechtigt. Die Registrierung bietet den Vorteil, dass damit künftig die Abgabe der Steuererklärung in vielen Fällen komplett papierlos möglich ist. Telefonisch ist die Auskunft aus Datenschutzgründen nicht möglich.

Was ist bei fehlerhaften ELStAM-Daten zu tun?
Sollten die zum Abzug der Lohnsteuer gespeicherten Daten nicht richtig sein, muss durch den Arbeitnehmer ein Antrag auf Änderung der Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) beim jeweils zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Hierzu steht unter www.fin-rlp.de/vordrucke in der Rubrik Lohnsteuer ein Formular zur Verfügung.

Wo finde ich meine Steuer-Identifikationsnummer?
Auf dem Mitteilungsschreiben vom Bundeszentralamt für Steuern aus dem Jahr 2008, auf der Lohnsteuerkarte 2010, auf Lohnsteuerbescheinigungen, auf Steuerbescheiden etc.

Wo beantrage ich meine Steuer-Identifikationsnummer (bei Nichterhalt)?
Auf der Homepage des Bundeszentralamtes für Steuern, www.bzst.de unter dem Link „Steueridentifikations-nummer“ finden Sie „das Eingabeformular“, womit Sie Ihre Steueridentifikationsnummer abfragen können. Füllen Sie das Eingabeformular online aus und senden es ab. Der Arbeitnehmer erhält nach einigen Tagen eine schriftliche Mitteilung seiner Steueridentifikationsnummer.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage, www.feiereis.com unter dem Link „Lohnsteuerabzug 2012/2013“ unter Informationen und Formulare.

Ihr Steuerberater
Steffen Feiereis

Hier geht es zu den Informationen und Formularen!

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